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BASF investiert in Re’flekt

BASF investiert in Re’flekt

Simon Tischer

Simon Tischer

Von Dezember 2015 bis Juni 2023 war Simon Tischer als Redakteur für Munich Startup tätig.

July 14, 2018

2 min. read time

Der Chemiekonzern BASF steigt über seine Venture-Tochter mit 3,75 Millionen Euro beim Münchner Augmented-Reality-Startup Re’flekt ein.

Das Investment des Ludwigshafener Chemieriesen eröffnet eine Serie-A-Finanzierungsrunde des Münchner Unternehmens. 2015 investierte bereits Bosch in das AR-Startup. Re’flekt-CEO und Gründer Wolfgang Stelzle sagt:

„Der Einstieg von zwei der weltweit größten Industrieunternehmen zeigt unsere Stellung im Markt und das Vertrauen der Industrie in unser Augmented-Reality-Ökosystem. Mit der neuen Finanzierungsrunde können wir unser starkes Wachstum fortführen und in unser Team und die Produkte investieren.“

CEO & Gründer Wolfgang Stelzle mit dem COO Kerim Ispir (v.l., Foto: Re'flekt)
CEO & Gründer Wolfgang Stelzle mit dem COO Kerim Ispir (v.l., Foto: Re’flekt)

BASF Venture Capital sieht die Vorteile von Augmented Reality bei Simulationen, in der Kommunikation und beim digitalen Lernen, so der Geschäftsführer Markus Solibieda. Er sagt weiter:

„Durch die Partnerschaft mit Re’flekt schaffen wir zusätzlichen Mehrwert für unsere Kunden und steigern die Effizienz und Effektivität vieler Prozesse.“

Re’flekt entwickelt AR für die Industrie

Re’flekt wurde 2012 gegründet. Das Unternehmen entwickelt ein Augmented- und Mixed-Reality-Ökosystem für die Industrie. Schritt-für-Schritt-Anweisungen werden per Augmented Reality auf komplexe Maschinen und Anlagen projiziert. Stelzle sagt:

„Dadurch können Fehler vermieden und Betriebszeiten erhöht werden.“

Industrieunternehmen können mit der Lösung des Unternehmens ihre vorhandenen CAD-Daten aus der technischen Dokumentation in interaktive Augmented-Reality-Anleitungen für mobile Endgeräte und Datenbrillen wandeln. Diese können weltweit überall dort eingesetzt werden, wo interaktiver Benutzersupport bei Serviceprozessen hilfreich ist. Sie soll auch dabei helfen, das Lernen und die Ausbildung zu erleichtern und zu standardisieren. Das Jungunternehmen beschäftigt mehr als 60 Mitarbeiter in München, Düsseldorf und Los Angeles.

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