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Anteil der Gründerinnen steigt

Anteil der Gründerinnen steigt

Simon Tischer

Simon Tischer

Von Dezember 2015 bis Juni 2023 war Simon Tischer als Redakteur für Munich Startup tätig.

July 4, 2018

2 min. read time

Der Anteil von Frauen in Startups steigt. Weibliche Gründerteams unterscheiden sich dabei in einem entscheidenden Faktor erheblich von männlichen.

Der Bundesverband Deutsche Startups hat den ersten Female Founders Monitor vorgelegt. Die Studie untersucht den Beitrag von Gründerinnen für das deutsche Startup-Ökosystem. Die Daten der Untersuchung stammen aus dem Deutschen Startup Monitor 2017.

Der Anteil von Frauen an allen Startupgründern liegt bei 14,6 Prozent. 8 Prozent aller untersuchten Startups wurden von rein-weiblichen Teams gegründet. Jedes fünfte Gründerteam hat weibliche und männliche Mitglieder. Insgesamt sind Frauen damit an 28 Prozent aller erfassten Startup-Gründungen beteiligt.

Frauen eher Einzelkämpferinnen

Die Untersuchung findet einen entscheidenden Unterschied zwischen „weiblichen“ und „männlichen“ Startups: Männer gründen meist im Team, mit einer durchschnittlichen Größe von 2,2 Personen. Frauenteams umfassen dagegen im Mittel nur 1,3 Gründerinnen. Anders gesagt: Gründerinnen sind eher Einzelkämpfer als ihre männlichen Kollegen. Die ehemalige Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries sagt:

„Ohne Frauen wäre der Wirtschaftsstandort Deutschland nicht Weltspitze. Es ist deshalb entscheidend, dass Frauen stärker unterstützt und gefördert werden, damit sie Führungsverantwortung im beruflichen Umfeld übernehmen. Startups sind da oft weiter als traditionelle Unternehmen. Aber auch hier gibt es deutlichen Nachholbedarf. Der Female Founders Monitor 2018 soll mehr junge Frauen ermutigen, den Weg in die Selbständigkeit zu gehen. Als Gründerin im Alleingang oder im Team.“

Janina Mütze und Stephanie Renda, Vorsitzende des Startup-Unternehmerinnen-Netzwerks, kommentieren:

„Es geht darum, die Chancen zu ergreifen, die sich aus dem digitalen Wandel und gesellschaftlichen Veränderungen, wie zum Beispiel der Sharing Economy, ergeben. Nie waren die Voraussetzungen fürs Gründen besser — obwohl sie immer noch besser sein könnten.“

Die vollständige Studie steht hier zum Download bereit.

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