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Neuer Melting Pot für Kultur- und Kreativschaffende mitten in der Stadt

Neuer Melting Pot für Kultur- und Kreativschaffende mitten in der Stadt

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

January 14, 2019

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München hat ein neues großes Zwischennutzungsprojekt. Nachdem das Ruffinihaus am Rindermarkt im vergangenen Jahr bereits für Aufsehen gesorgt hat, verwandelt sich jetzt die Alte Akademie in der Kaufingerstraße für insgesamt fünf Monate in einen Melting Pot für Kreative und Kulturschaffende. Nun feierte der sogenannte „SP CE“ Eröffnung.  

1300 Quadratmeter mitten in der Stadt, dazu mit dem Schmuckhof eine Außenfläche, die bespielt werden kann — so viel Platz wird der kreativen Szene Münchens im Innenstadtbereich selten zugestanden. Von Januar bis Ende Mai haben aber nun Kreative und Kulturschaffende die Möglichkeit, die Kaufingerstraße zu ihrer beruflichen Heimat zu machen — zumindest diejenigen, die sich mit ihren eingereichten Konzepten bei der Auswahl durchsetzen konnten.

Motto: Kollaboratives Arbeiten

Fachlich wurde das Projekt vom Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt München begleitet. Dementsprechend wurde darauf geachtet, dass alle 11 Teilbereiche der Kultur- und Kreativwirtschaft — also Musik, Buch, Film, Rundfunk, Darstellende Künste, Bildende Kunst, Architektur, Design, Presse, Werbung und Software/Games — im SP CE vertreten sind. Das war auch im Ruffinihaus der Fall. Doch während bei dieser Zwischennutzung der Fokus darauf lag, die kreative Szene nach außen sichtbarer zu machen, soll die Zeit in der Alten Akademie unter dem Motto „Kollaboratives Arbeiten“ stehen.

Und auf eine mögliche Zusammenarbeit freuten sich auch einige der Projekte, die bei der Eröffnung stellvertretend für alle teilnehmenden Kreativen und Kulturschaffenden vorgestellt wurden. Mit dabei unter anderem der junge Münchner Verlag Sorry Press und das Architekturbüro Kollektiv A. Und auch Startups sind im SP CE vertreten, denn Flyla, Higgs und Umi.systems aus dem  LMU EC werden ihre Büros in den kommenden fünf Monaten in die Kaufingerstraße verlegen. Miete muss übrigens nicht bezahlt werden, alle Mieter tragen lediglich die Nebenkosten selbst.

Offene Donnerstage geplant

Das SP CE soll aber nicht nur für die „Mieter“ zur Verfügung stehen, sondern öffnet sich auch an jedem dritten Donnerstag eines Monats der Öffentlichkeit (1. Termin: 24. Januar). Außerdem sollen Lesungen, Meetups und ähnliches stattfinden, genauere Informationen können der in Kürze live gehenden Homepage entnommen werden.

Auf das Zwischennutzungsprojekt werden schließlich ab dem Sommer 2019 Renovierungsarbeiten folgen. Denn aus der Alten Akademie, die im Besitz des österreichischen Immobilienunternehmens Signa ist, soll ein Mix aus Wohn- und Büroflächen, Gastronomie und Einzelhandel entstehen.

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