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Baustellen-Doku digital — 7 Fragen an… WerkerApp

Baustellen-Doku digital — 7 Fragen an… WerkerApp

Florian Deglmann

Florian Deglmann

Der Exil-Nürnberger erforschte bis April 2019 als Redakteur die Münchner Startup-Szene.

August 31, 2018

3 min. read time

Eine auf die Bedürfnisse von Handwerkern zugeschnittene Anwendung, das will die WerkerApp sein. So soll nach dem Büro auch die Baustelle von Zettelwirtschaft befreit werden. Zur Unternehmensgeschichte und anfänglichen Startschwierigkeiten haben uns die Gründer Jenni und Frank in unseren 7 Fragen etwas mehr erzählt.

1. Wer seid Ihr und was macht Ihr? Stellt Euch und die WerkerApp bitte kurz vor! 

Wir sind Frank Wiedemann, erfahrener Digitalexperte, der zuvor bei der Neuen Pressegesellschaft Ulm, dem Schweizer Telekommunikationsdienstleister Swisscom und zuletzt bei der Digitalagentur mission-one die Bereiche Digitalisierung und Business-Development verantwortete.

Sowie Jenni Schwanenberg, Tochter eines Gerüstbaubetriebs und nach Stationen bei der Deutschen Presse-Agentur, Stephan Uhrenbacher (Qype, 9flats, FLIO) und mantro ziemlich Startup-erfahren.

SaaS-Produkt für die papierfreie Baustelle

Wir sind ein Venture des Münchner Company Builders mantro GmbH und entstanden mit dem Blitzschutz-Hersteller DEHN + SÖHNE GmbH und Co. KG.

WerkerApp ist ein SaaS-Produkt für Handwerker, mit dem wir nach dem Büro nun auch die Baustelle vom Papier befreien wollen.

2. Aber das gibt’s doch schon längst!

Klar. In Form von E-Mail, Whatsapp – wir haben sogar Kunden, die Trello nutzen. Aber es ist eben nicht auf die Ansprüche einer Baustelle hin gestaltet. Dort muss es nämlich schnell gehen und man hat keinen Computer, evtl. sogar keine Internet-Verbindung zur Verfügung.

Über 1000 Unternehmen nutzen bereits die WerkerApp

3. Was sind die drei Hauptzutaten für Euer Erfolgsrezept?

• Kundennähe
• Nutzerverständnis
• Sicherheitsschuhe (sonst dürfen wir nicht mit auf die Baustelle)

4. Butter bei die Fische: Wie läuft das Geschäft?

Ziemlich gut. Wir haben jetzt über 1000 Unternehmen mit denen wir arbeiten und im Juni angefangen, ihnen auch Rechnung zu stellen.

5. Was bedeutet München für Euch?

Wir sind ein Venture von mantro, da ist München als Gründungsort schon mal gesetzt. Für uns bedeutet es, hier auf ein tolles Netzwerk aus erfahrenen Entwicklern und Gründern zurückgreifen zu können.

„Zum Glück waren unsere Test-Kunden sehr geduldig“

6. Wie wird Euer Startup zum nächsten Unicorn? Oder sehen wir uns bald auf der Epic Fail Night?

In Sachen Fail können wir definitiv schon einiges liefern! Gerade in den Anfängen haben wir viel Lehrgeld im Umgang mit großen Foto-Mengen zahlen müssen. Wenn ein Kunde anruft und darüber klagt, dass seine 300 Fotos verschwunden sind – der Zement jetzt schon drüber ist und man keine neuen machen kann, rutscht einem das Herz schon ordentlich in die Hose! Zum Glück waren unsere Test-Kunden sehr geduldig, weswegen wir nach kurzer Zeit schon ein sehr sicheres System hatten.

7. Steckerlfisch oder Schweinshaxe?

Bohnenpatty.

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