Munich Startup
Djoon: „100.000 Pralinen in Handarbeit“

Djoon: „100.000 Pralinen in Handarbeit“

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl berichtet seit 2020 über das Münchner Startup Ökosystem. Dabei haben es dem studierten Politikwissenschaftler vor allem Deeptech-Themen angetan.

March 7, 2022

3 min. read time

Munich Startup: Wer seid Ihr und was macht Djoon? Stellt Euch bitte kurz vor!

Djoon: Hi, wir sind Djoon und unsere Vision ist es, allen Menschen ein gutes Gefühl beim Naschen und Snacken zu geben. Deshalb haben wir die Praline neu erfunden: super lecker und gleichzeitig Bio, vegan und ohne Zuckerzusatz!

Djoon

Unser Team besteht aus Leon (28), Carolin (38) & Martin (39). Carolin und Martin sind verheiratet und haben drei Kinder und Leon haben sie auf der Suche nach einem Co-Founder kennengelernt.

Munich Startup: Welches Problem löst Euer Startup?

Djoon: Wir alle lieben Naschen, aber leider sind konventionelle Süßigkeiten mit vielen Problemen behaftet: zu viel Industriezucker, ewig lange Zutatenlisten und undurchsichtige Lieferquellen vor allem beim Kakao. Das ändern wir: Wir verwenden nur vegane Bio-Zutaten, maximal 5 Zutaten pro Sorte und alles aus nachhaltigen und partnerschaftlichen Quellen. Aber das Wichtigste dabei: unsere Produkte schmecken einfach richtig lecker, wie eine echte Belohnung (und nicht wie Verzicht).

Munich Startup: Aber das gibt’s doch schon längst!

Djoon: Es gibt tatsächlich schon einige Bio-Süßigkeiten. Wir haben uns aber die Krönung der Schokoladenschöpfungen vorgenommen: die Praline. Und da gibt es tatsächlich nichts, was man mit unseren Djoonies vergleichen könnte.

Djoon setzt auf Handarbeit bei der Produktion

Munich Startup: Gab es bereits einen Punkt, an dem Ihr beinahe gescheitert seid?

Djoon: Einer der schwierigsten Punkte für uns war die Entscheidung, wie und wo unsere Pralinen hergestellt werden sollen. Zuerst haben wir mit diversen Lohnproduzenten gesprochen, die alle unsere Vorstellung nicht umsetzen konnten oder wollten. Dann haben wir uns entschlossen, die Produktion wortwörtlich in die eigene Hand zu nehmen: und so haben wir letztes Jahr mit unserem Team über 100.000 Pralinen in Handarbeit hergestellt.

Munich Startup: Wo möchtet Ihr in einem Jahr stehen, wo in fünf Jahren?

Djoon: In einem Jahr wollen wir unsere Produktionsmenge verdreifacht haben und noch viel mehr Kunden mit unseren Pralinen begeistern. Außerdem werden wir bis dahin unser Sortiment ausweiten (seit November gibt es bereits auch Brotaufstriche nach Djoon-Art).

In 5 Jahren wollen wir eine deutschlandweit bekannte Marke für nachhaltige, gesündere und leckere Süßigkeiten sein. Wir haben bereits einige Ideen in der Hinterhand, was da noch alles kommen könnte!

Munich Startup: Wie schätzt Ihr den Startup-Standort München ein?

Djoon: Wir lieben den Startup-Standort München. Hier gibt es viele großartige und innovative Food Startups, mit denen wir im engen Austausch stehen. Außerdem gibt es mit dem Food Startup Inkubator Weihenstephan eine deutschlandweit einmalige Infrastruktur für Food Startups, um die erste Produktion zu starten und das Netzwerk auszubauen.

Munich Startup: Facebook oder Tiktok?

Djoon: Facebook – aktuell finden wir einen großen Teil unserer neuen Kunden über Facebook und Instagram. Wir überlegen aber tatsächlich schon uns in weitere Social-Media-Kanäle, wie z.B. Tiktok auszubreiten und dort neue Kunden und Fans anzusprechen.

More like this

Related Articles to Read Next

mst test Video
Interviews

mst test Video

15.05.24
1 Min.
Fallback image
Interviews

Smartaxxess: Gründen und finanzieren mit digitaler Unterstützung

03.05.24
3 Min.
Women in Tech: Lena Naderer von Filu
Interviews

Women in Tech: Lena Naderer von Filu

16.04.24
5 Min.
Women in Tech: Tina Dreimann
Interviews

Women in Tech: Tina Dreimann

09.04.24
4 Min.
Suitcase: Rechtsstreit leicht gemacht
Interviews

Suitcase: Rechtsstreit leicht gemacht

08.04.24
4 Min.
Redrink: Getränkeservice ohne Flaschen
Interviews

Redrink: Getränkeservice ohne Flaschen

22.03.24
5 Min.