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Wastebuddy gewinnt bei Generation-D

Wastebuddy gewinnt bei Generation-D

Helen Duran

Helen Duran

Als Redakteurin ist die Wirtschaftsgeografin Helen Duran seit 2015 für Euch in der hiesigen Gründerszene unterwegs. Sie ist neugierig auf Eure spannenden Startup-Geschichten!

July 25, 2019

2 min. read time

Der Social Entrepreneurship Wettbewerb Generation-D hat mit Wastebuddy auch ein Münchner Sozialunternehmen ausgezeichnet. Fünf Teams hatten es in die letzte Runde geschafft und durften ihre Idee vor der Jury und dem Publikum pitchen.

Das Münchner Startup Wastebuddy entwickelt einen Bio-Müllbeutel, der die Mülltrennung komfortabler und praktikabler machen soll. Viele Menschen wissen es nicht, aber die aktuell am Markt als kompostierbar angebotenen Folien-Müllbeutel zersetzen sich zu langsam für den Biomüll. Daher wirbt auch die Abfallwirtschaft München damit, stattdessen alte Zeitung oder Papier zu nutzen.

Wastebuddy als Alternative für Biomüllbeutel

Wastebuddy überzeugte beim Pitch und machte den zweiten Platz bei Generation-D.

Eine Alternative könnte nun der Müllbeutel von Wastebuddy sein. Er ist aus Altpapier, extra reißfest und weicht weniger durch als herkömmliche Papierbeutel. Trotzdem ist er vollkommen kompostierbar und wird ganz praktisch vor die Haustür geliefert. Mit seiner Idee machte das Team von Wastebuddy den zweiten Preis bei Generation-D-Wettbewerb und erhielt ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro.

Der erste Preis, mit 7.500 Euro dotiert, ging wiederum an das Startup Novapace aus Darmstadt. Das Gründerteam entwickelt eine Schuheinlegesohle, die den Gang von Parkinson-Patienten sicherer machen soll. Bei unsicherem Gang vibriert die Sohle, um die Aufmerksamkeit des Patienten auf seine Schritte zu lenken. So sollen Stürze vermieden werden. Auch das Publikum konnte Novapace überzeugen und gewann zusätzlich den Publikumspreis. Damit sicherte sich das Team einen Beratungsgutschein der KPMG in Höhe von 5.000 Euro.

Die Bielefelder Firma Lytt wiederum gewann mit ihrem digitalen Assistenten den dritten Platz in Höhe von 2.500 Euro. Der Assistent soll in Unternehmen unterstützen, wenn es zu Belästigung oder Mobbing am Arbeitsplatz kommt.

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