Munich Startup
Preomics sammelt 3,3 Millionen Euro ein

Preomics sammelt 3,3 Millionen Euro ein

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

10. Januar 2019

2 Min. Lesezeit

Mit einem Investment von über drei Millionen Euro schließt Preomics seine Serie-A-Finanzierungsrunde erfolgreich ab. Als Investoren konnte das BioM-Startup — neben einigen Business Angels — erneut den High-Tech-Gründerfonds (HTGF) und erstmalig auch Think.Health Ventures gewinnen. 

Produktentwicklung und der internationale Ausbau des Vertriebs — mit dem frischen Kapital weiß Preomics bereits sehr konkret etwas anzufangen. Garwin Pichler, Geschäftsführer des Münchner Startups, erläutert:

„Weltweit verwenden Kunden unsere Technologien, die eine standardisierte und effiziente Probenvorbereitung für die Proteinanalyse ermöglichen und einen erheblichen Kosten-Nutzen-Vorteil bieten. Mit dem neuen Kapital wollen wir den Ausbau des globalen Vertriebs mit Fokus auf die USA und die Entwicklung neuer Produkte beschleunigen.“

Robuste und reproduzierbare Ergebnisse

Preomics entwickelt und produziert innovative Technologien für die Präanalytik von Proben für die Massenspektrometrie. Die Aufarbeitung von Proben für die Massenspektrometrie erfolgt heute in der Regel gemäß hausgemachten Protokollen. Die Prozesse sind oftmals langsam, nicht reproduzierbar, nicht robust und können nicht automatisiert werden. Diese Lösungen sind somit sehr zeit- und kostenaufwändig, was bis hin zum Verlust von kostbaren Proben führen kann. Das BioM-Startup Preomics geht diese Probleme mit einer standardisierten Technologie an, die robuste und reproduzierbare Ergebnisse in der Probenaufbereitung ermöglicht.

„Wir vertrauen auf das Führungsteam“

Fabian Mohr, Investment Manager beim HTGF, zeigt sich erfreut:

„Wir freuen uns sehr in der Serie A mit zu investieren, um an den Erfolg der Seed-Runde anzuschließen. Das Unternehmen hat eine tolle Entwicklung gemacht, und wir vertrauen auf das Führungsteam für den weiteren Marktausbau und die Produktentwicklung.“

Für Michael Ruoff, Partner bei Think.Health Ventures, hat vor allem „die effektive Lösung eines klaren Problems mit positivem Marktfeedback kombiniert mit der Expertise und der Ambition des kompletten Teams“ zum Investment beigetragen. Er meint:

„Wir sehen mit Preomics das große Potenzial, die Medikamentenentwicklung für schwere Krankheiten zu beschleunigen, da die Produkte von Preomics eine derzeit herausragende Marktstellung haben.“

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