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Pioneers 18 — Die mondäne Startup-Konferenz

Pioneers 18 — Die mondäne Startup-Konferenz

Simon Tischer

Simon Tischer

Von Dezember 2015 bis Juni 2023 war Simon Tischer als Redakteur für Munich Startup tätig.

24. Mai 2018

2 Min. Lesezeit

Das Pioneers-Festival öffnet die Tore der Hofburg in Wien für Startups. Wie schon im vergangenen Jahr sind wir nach Wien gereist und berichten aus der früheren Habsburger-Residenz.

Jede Startup-Konferenz braucht ein Alleinstellungsmerkmal. Was der Wiesn-Dienstag für die Bits & Pretzels, ist die Wiener Hofburg für die Pioneers-Konferenz. In der mondänen Residenz der Habsburgerkaiser treffen sich Startups, Investoren und Medienleute zum Austausch.

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Die Konferenz gilt als Flagship-Event der Startup-Szene in der österreichischen Hauptstadt und hat sich seit der ersten Veranstaltung 2009 ein ordentliches Renommee erarbeitet. Kürzlich erst übernahm die Linzer Business-Angel-Gruppe Startup300 den Pioneers-Veranstalter JFDI für einen „mittleren siebenstelligen Eurobetrag“, wie es hieß.

Gratis-Tickets für 500 Startups

Unter herrschaftlichen Kronleuchtern und auf rotem Teppich bewegen sich rund 2.500 Teilnehmer. Um mit den Eintrittspreisen die Kernzielgruppe nicht auszuschließen, lud Pioneers insgesamt 500 ausgesuchte Startups zur Konferenz ein und gab diesen jeweils zwei kostenlose Tickets. Die Aktion tut der Konferenz merklich gut und sorgt für einen hohen Startupanteil am Publikum. Aus diesen 500 Startups kürten die Veranstalter wiederum 50 besonders vielversprechende Gründungen, die auf dem Festival die Gelegenheit bekommen, um den Preis „Pioneer of the Year“ zu pitchen. Zu diesen Top-50-Startups gehören Smokeless und Sono Motors aus München. Die Gewinner des Pitchwettbewerbs bekommen eine Networking-Reise ins Silicon Valley finanziert und außerdem die Reise und Teilnahme am Techsauce Global Summit in Bangkok.

Verschwommene Grenzen

Das Geschehen auf der Mainstage im pompösen Festsaal hangelte sich am Slogan des Events entlang „Blurred Frontiers“. Auf der Suche nach verschwommenen Grenzen berichtete der Genetiker Josef Penninger über das Potenzial der Biowissenschaften. Der „Futurist“ Jonathan Knowles und die Meeresforscherin Gaelin Rosenwaks berichten  über die Erforschung der Tiefsee und des Weltalls.

Lilium-Mitgründer Patrick Nathen erzählt, wie sein Unternehmen ganz alltägliche Grenzen aufheben wird: Nathen sagt, es werde in Zukunft alltäglich sein, Strecken mit Flugtaxis von Lilium zurückzulegen. Der Weg vom Wiener Flughafen Schwechat in die Innenstadt würde dann 5 Minuten dauern, statt wie bisher eine halbe Stunde.

Auch der zweite Festivaltag verspricht eine ganze Reihe spannender Talks. Holodeck VR-Mitgründer Jeff Burton wird sprechen. Außerdem unterhalten wir uns mit einem Münchner Gründer über seine Erfahrungen auf dem Pioneers-Festival.

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