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Airgreets: Vermieterservice sichert sich eine Million Euro

Airgreets: Vermieterservice sichert sich eine Million Euro

Simon Tischer

Simon Tischer

Von Dezember 2015 bis Juni 2023 war Simon Tischer als Redakteur für Munich Startup tätig.

6. März 2018

2 Min. Lesezeit

Das Münchener Startup Airgreets übernimmt die Zwischenvermietung von Privatwohnungen über Airbnb. Privatinvestoren und Family Offices stellen dem Unternehmen nun eine Million Euro für weiteres Wachstum zur Verfügung.

Wer die eigene Wohnung über Portale wir Airbnb untervermieten möchte, hat auch gleich eine Menge Arbeit: Vom Fotografieren der Wohnung für das Inserat über die Schlüsselübergabe bei der Ankunft bis zur Reinigung nach Abreise der Gäste. Airgreets übernimmt diese lästigen Arbeiten und verlangt dafür ein Viertel der Mieteinnahmen als Provision.

Die Münchner konnten damit seit Sommer 2016  10.000 Übernachtungen vermitteln. Genauer: Vor einem knappen Jahr nannten die Gründer uns noch „weit über 1.000 Nächte“, die sie bis dahin verwaltet hätten. Alleine in den letzten 11 Monaten konnte das Startup also rund 9.000 Übernachtungen abwickeln.

Mit ihrem Konzept überzeugten die Gründer nun private Geldgeber und Family Offices von einer Finanzspritze in Höhe von einer Million Euro. Das Startup möchte vor allem ins Marketing investieren. Gegenüber WirtschaftsWoche Gründer nennt das Unternehmen vielreisende Berater, Piloten und Kabinenpersonal, Künstler und regelmäßige Urlauber als Zielgruppe. Mitgründer Sebastian Drescher sagt dem Magazin:

„Wir erreichen mit unserem Produkt eine Zielgruppe, die ohne uns kein Home-Sharing betreiben könnte.“

Airgreets plant mit weiteren Plattformen

Airgreets arbeitet außerdem daran, seine Services effizienter abzuwickeln, so Drescher:

„Wir werden immer eine analoge Komponente behalten, aber wir arbeiten natürlich an der Digitalisierung und Automatisierung, um manuelle Prozesse immer weiter zu reduzieren.“

Eine zu enge Bindung an den Platzhirsch Airbnb möchten die Münchner vermeiden. Das Verhältnis sei gut und kooperativ, so Drescher. In Zukunft könnten aber auch andere Seiten dazukommen, auf denen Zimmer oder Ferienwohnungen vermittelt würden. Man sei  keineswegs abhängig von Airbnb.

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