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Reha-Roboter made in Munich – 7 Fragen an Reactive Robotics

Reha-Roboter made in Munich – 7 Fragen an Reactive Robotics

Florian Deglmann

Florian Deglmann

Der Exil-Nürnberger erforschte bis April 2019 als Redakteur die Münchner Startup-Szene.

February 3, 2017

2 min. read time

Reactive Robotics helfen bei der Frühmobilisierung von Patienten, die auf der Intensivstation liegen. Dabei wird sowohl Zeit als auch Personal und somit im Endeffekt Geld gespart. In unseren 7 Fragen stehen uns die Gründer Rede und Antwort.

1. Wer seid Ihr und was macht Ihr? Stellt Euch und Euer Produkt bitte kurz vor!

Reactive Robotics entwickelt adaptive und intelligente Medizin-Robotik, welche Frühmobilisierung in der Intensivstation automatisiert. Intensivpflichtige Patienten, welche mit Frühmobilisierung therapiert werden, können die Intensivstation im Schnitt einen Tag früher verlassen. Manuelle Frühmobilisierung ist kostenintensiv, da bis zu drei zusätzliche Pflegekräfte benötigt werden. Gegründet wurde die Firma im Jahr 2015 von Dr. Alexander König (37), der bis dahin in Zürich und Boston im Bereich der Rehabilitationsrobotik geforscht hatte. Heute umfasst das Team 11 Mitarbeiter.

2. Aber das gibt’s doch schon längst!

Es gibt Konkurrenzprodukte, aber die erfordern einen zeitintensiven und für den Patienten gefährlichen Transfer auf ein separates Gerät.

3. Was sind die drei Hauptzutaten für Euer Erfolgsrezept?

Eine Hauptzutat reicht: ein tolles, motiviertes und selbstständiges Team. Und ein wenig Glück.

4. Butter bei die Fische: Wie läuft das Geschäft?

Es läuft sehr gut. Zahlen können wir aber erst nennen, wenn wir am Markt sind.

5. Was bedeutet München für Euch? 

Die Nähe zur TU München, zum DLR und ESA-BIC, zur UnternehmerTUM und zu BayStartUp sind am wichtigsten. Alexander König, der Gründer und Geschäftsführer ist hier geboren und aufgewachsen.

6. Wie wird Euer Startup zum nächsten Unicorn? Oder sehen wir uns bald auf der Epic Fail Night?

Fails, auch epic fails, gibt es in jedem Startup. Das gehört zum Gründen dazu. Und ob wir ein Unicorn werden, ist für uns nicht wichtig. Wir wollen so vielen Patienten wie möglich den Zugang zur Frühmobilisierung ermöglichen. Das treibt uns an. Trotzdem sind wir natürlich davon überzeugt, dass wir uns erfolgreich am Markt etablieren werden. Das Feedback der Kliniker ist jedenfalls sehr positiv.

7. Isar oder Englischer Garten?

Isar – das steht für unsere Unternehmenswerte
I Intuitive
S Safe
A Agile
R Reliable

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